< Der Test, der zur Verleihung des hier gezeigten Güteprädikats der Stiftung Warentest führte, wurde im Jahr 2004 durchgeführt und bezog sich auf die Greenwheels-Vorläufermarke "Stattauto" (Red.)
"Ich bin G.R.,Lehrerin, 49 Jahre alt und lebe mit meinem 17-jährigen Sohn Alexander in Berlin-Schöneberg. Seit Ostern 1992 bin ich Nutzerin bei StattAuto. Meine erste Fahrt ging damals nach Dresden. Ich brauche StattAuto vor allem für größere Einkäufe, die ich nicht mit dem Fahrrad erledigen kann, gelegentlich für Fahrten zum Arzt und vor allem für abendliches Ausgehen, wenn es zu unbequem oder ungünstig ist die BVG zu nutzen (z.B. auch Veranstaltungen, Konzerte in Potsdam). In den ersten Jahren sind wir mit dem Bus oder Rad zur Hauptstraße oder zur Methfesselstraße nach Kreuzberg gefahren, um ein Auto zu holen. Inzwischen ist es für mich nur ein Katzensprung, denn gleich ´um die Ecke` gibt es die Station an der Kirche in der Großgörschenstr. Für mich ist StattAuto ideal, weil ich nicht ständig ein Auto brauche, wenn ich eins brauche, steht es -inzwischen mit hoher Verfügbarkeit keine 150 m entfernt-, weil ich mich um nichts kümmern muss: Wartung, Ölwechsel, Reparaturen usw., weil ich mich damit weitgehend umweltbewußt verhalte, weil es finanziell wesentlich günstiger ist als ein eigenes Auto."
S. W., 28 Jahre alt: "Seit einigen Wochen bin ich Stattauto Nutzer in Hamburg und zunächst einmal möchte ich Ihnen ein großes Lob aussprechen. Der Anmeldevorgang und auch das Buchen und Abholen der Fahrzeuge ist sehr unkompliziert und die Preise, vor allem beim HVV Tarif sind recht günstig. Ihr Angebot ermöglicht es mir, auch mit knappem Geldbeutel und ohne eigenes Auto spontane Ausflüge zu machen oder größere Einkäufe zu erledigen. Gerade in Anbetracht des oben erwähnten knappen Geldbeutels wäre es natürlich schön, wenn noch mehr Fahrzeuge der kleinsten Kategorie zur Verfügung stehen würden. Insbesondere würde ich mich freuen, wenn Sie an der Station Horner Rennbahn, die 5 Minuten von meiner Wohnung entfernt liegt, einen Smart zur Verfügung stellen würden. Ich bin mir sicher, dass ich in diesem Fall Ihr Angebot auch noch öfter nutzen würde."
H.-J. F., 49 Jahre alt, technischer Angestellter, Dipl.-Ing. (FH), verheiratet, lebt mit seiner Frau und einer Tochter (21 Jahre alt) in Berlin-Kreuzberg:
"Ich bin seit ca. 6 bis 7 Jahren Nutzer des Carsharings. Begonnen hatte ich seinerzeit damit, weil ich es leid war, für eine Fahrstrecke von 2x15 km pro Arbeitstag ein Auto zu bewegen und 10 Std. herumstehen zu lassen. Irgendwann fing ich damit an, meinen Anfahrtsweg zur Arbeitstselle (Zehlendorf), mit dem Fahrrad und der S-Bahn zurück zu legen. Ich fahre sowieso gerne Rad, betrachte es als Sport -gut für Büroarbeiter- und habe festgestellt, dass es mittlerweile keinen nennenswerten Zeitunterschied mehr zwischen beiden Methoden gibt. Von der Nerverei des Berufsverkehrs und der Kostenersparnis einmal ganz abgesehen. Weil wir so zentral günstig wohnen, braucht meine Frau, die in Neukölln berufstätig ist, auch kein Auto und will auch Keines benutzen. So habe ich versuchsweise und ein wenig zaghaft den Einstieg bei StattAuto gewagt und bald darauf mich von meinem Auto getrennt. Ich sehe als besondere Vorteile die stundenweise Mietung, die vielen, gut zu erreichenden Stationen (so man denn in der Stadt wohnt) und die Auswahl zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen an. Mittlerweile nutze ich StattAuto seltener, als zu Beginn, weil ich kritischer überlege, ob für diese Unternehmung ein Auto notwendig ist, oder nicht. Viel lieber benutze ich das Rad."
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